Page 12 - Unser Magazin | Augabe 2.19
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 12 AKTUELL
Praktisch:
keine neue eGK, wenn Sie umgezogen sind
Digitalisierung macht das tägli- che Leben einfacher. Ein gutes Beispiel dafür ist die elektroni- sche Gesundheitskarte (eGK), Ihr Schlüssel zu zahlreichen Leistungen beim Arzt oder im
neue eGK mehr. Das Versicher- tenstammdaten-Management macht es möglich. Diese Funk- tion Ihrer eGK sorgt dafür, dass Ihre persönlichen Daten beim Arztbesuch direkt auf dem Chip aktualisiert werden. Voraus- gesetzt, Sie haben uns Ihre aktuellen Daten mitgeteilt, werden sie in der Arztpraxis beim Einlesen Ihrer eGK auf dem Chip synchronisiert.
Das Onlineverfahren ist nicht nur bequem und kosten- sparend, weil keine neue eGK produziert und verschickt wer- den muss, sondern verhindert auch Betrug. Durch den Online- abgleich können verlorene oder gestohlene Karten sofort gesperrt werden. Wichtig: Benutzen Sie ausschließlich Ihre aktuellste eGK, erkenn- bar an der Bezeichnung „G 2“ (rechts oben auf der Vorder- seite der Karte); Karten ohne dieses Kennzeichen sind inzwi- schen ungültig.
 Onlineabgleich spart Kosten und verhindert Betrug
Krankenhaus. Früher erhielten Sie nach jeder Adressänderung und jedem Wechsel des Ver- sichertenstatus (zum Beispiel Mitglied, familienversichert, Rentner, Student) eine neue Karte von uns. Das war mit Kosten verbunden; außerdem verlor der ein oder andere Versicherte schon mal den Überblick, welche eGK denn nun die aktuelle ist.
Mit diesem „Kartenspiel“ ist jetzt Schluss: Nach einem Umzug oder Statuswechsel erhalten Sie von uns keine
 Impfung schützt vor Gürtelrose
Wir erstatten die Kosten ...
... aller Impfungen, die Ihnen Ihr Arzt empfiehlt. Dazu gehört auch die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster). Die Ständige Impfkommission hat die Impfung kürzlich in ihren Impfkalender aufgenommen. Danach empfiehlt sie allen Personen ab 60 Jahren diesen Schutz. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immun- schwäche sollten sich schon ab 50 Jahren impfen lassen.
In Deutschland erkranken laut Robert Koch-Institut jährlich über 300.000 Menschen an
Gürtelrose; bei etwa fünf Pro- zent kommt es zu Komplika- tionen in Form von bleibenden Nervenschmerzen. Am häufigs- ten erkranken ältere Men- schen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem.
Charakteristisch für die Gürtel- rose ist ein gürtelförmiger Aus- schlag, der überall am Körper auftreten kann. Die Haut ist gerötet, mit Bläschen übersät und schmerzt stark. Auslöser sind im Körper schlummernde Windpockenviren, die auch nach einer lange zurückliegen- den Infektion in der Kindheit wieder aktiv werden können.
Fotos: iStock/Getty Images



















































































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